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Raku

Raku 001
Für einen Raku-Brand werden rohgebrannte Objekte glasiert und in einem speziellen Raku-Ofen auf 1000 Grad Celsius erhitzt. Mit langen Zangen werden die rotglühenden Gegenstände aus dem Ofen in einen mit Sägespänen gefüllten Behälter gelegt. Durch das Verschliessen dieses Behälters wird die Sauerstoffzufuhr reduziert und es entsteht Kohlenstoff. Da durch den Temperaturunterschied beim Herausnehmen der glühenden Gegenstände die Glasur feine Haarrisse bekommt, kann der Kohlenstoff in diese eindringen. Alle Risse und unglasierten Stellen werden beim Reduzieren schwarz. Es entstehen die typischen Raku-Effekte. 
Nachdem ich auf meiner Suche nach einem Rakuofen auf einen Bausatz für einen 35l-Ochsnerkübel gestossen bin, habe ich mich an dieses Experiment gewagt.
Inzwischen brenne ich meine Raku-Keramik mehrheitlich in einem Gas-Fassofen.
Ein Brand im Ochsnerkübel